Kontakt mit Menschen, die Tiergestützte Fördermaßnahmen betreiben aufzunehmen, in Frankreich und der französischen Schweiz
Route: Wien – Bormes-les-Mimosas – Genf – Lyon – St Cernin – Wien
Wir haben eine Einladung von Lions Club einen Vortrag zu halten über Tiergestützte Fördermaßnahmen. Es waren ungefähr 30 Personen anwesend.
Es ist wichtig, dass nicht nur Silvia und Dominique bei dem Forum präsent sind, sondern auch Leute die schon viel Erfahrung und Wissen auf unserem Gebiet gesammelt haben. Wir haben große Werbung für "TAT" (= Tiere als Therapie), gemacht, den Film gezeigt, Unterlagen von "TAT" überall gelassen. Wir werden uns auch weiterhin bemühen, anerkannte Leute mit Jacques Bompas zusammenzubringen, sodass der Therapiehunde - Beitrag zu diesem Forum hohen Standards gerecht wird.
Genf – Hopital Cantonnal (Universität Klinik)
Kontakt Person: Rachel Lehotkay
Wir haben eine Einladung von Rachel Lehotkay, Psychologin und Zootherapeutin (dieser Titel existiert in der Schweiz für AbsolventInnen eines Psychologiestudiums), ausgebildet in Kanada, erhalten. Sie bildet in Genf Teams aus, hat allerdings als Vorreiterin in der Französischen Schweiz noch mit vielen Problemen zu kämpfen.
Wir konnten an ihrem vorletzten Kurs teilhaben, die StudentInnen schließen Ende des Monats ab, haben allerdings keine anerkannte Ausbildung absolviert.
Wir denken, dass wir in Genf sehr gute Partner gefunden haben. Auch da wurde "TAT" Arbeit sehr gelobt, und wir haben versprochen den "TAT" Film zu schicken. Gibt es eine Möglichkeit, dass "TAT" ein Film schenkt? (Helga Widder gefragt)
Wir wurden in Lyon von einer Ärztin (Krebsspezialistin) eingeladen. Es waren ungefähr 15 Personen anwesend - und 17 Hunde! Haben sich alle ausgezeichnet miteinander verstanden. Alle anwesenden Teams machten ihre Ausbildung bei Joseph Ortega, sie arbeiten vorwiegend in der Geriatrie.
Nach dem Vortrag gab es sehr gute Gespräche, insbesondere mit einer in der Politik engagierten Dame, Frau Genevieve Bernardin. (http://www.grandlyon.com gbernardin@grandlyon.org ) Sie ist in der Stadt Lyon und 57 Kleinstädten für das Leben mit Hunden in der Stadt zuständig. Da sie sehr aktiv ist, organisiert sie viele Veranstaltungen in der Stadt, spricht mit Politikern und zuständigen Behörden. Sie ist sehr an dem Symposium interessiert und würde gerne kommen (bräuchte eine offizielle Einladung (Prof. Leibetseder gefragt).
Frau Bernardin hat sehr gute Kontakte mit der Vet.med. Lyon und kann mit deren Rektor eine Verbindung für Prof. Leibetseder herstellen.
Frankreich hat noch sehr viel zu tun, um das Niveau von Österreich zu erreichen. Sie würde gerne mit Österreich Verbindungen herstellen, so dass es ev. schneller vorwärts gehen könnte. Frau Bernardin bemerkte, um wichtige und neue Gesetzte im Europa Parlament durchzusetzen wäre es nötig, dass 3 Eu-Länder gemeinsam sich dafür einsetzen.
Kontakt Person: Joseph Ortega
Joseph Ortega (mit seiner Frau Liliane) ist Ethologe und spezialisiert auf Hunde-Erziehung. Er hat lange Zeit Wölfe observiert und danach für Hunde die sogenannte "Methode Naturelle" entwickelt. Seine Methode ist der von "TAT" äußerst ähnlich. Er bildet Suchhunde, Fährtenhunde und Blindenführhunde für Frankreich und das Ausland (Belgien, Schweiz, Slowakei, Ungarn, Tschechien) aus und ist zur Zeit der einzige, der Therapie-Hunde ausbildet (was er sehr bedauert - auch dass es nur 60 Teams bis jetzt sind).
Ortega hat mehrere Bücher geschrieben und schreibt laufend Artikel in Fachzeitschriften. Er ist ein engagierter Mann und arbeitet Hand in Hand mit Prof. Bernard Denis. Prof. Bernard Denis, 5 Avenue Foch, F – 54200 Toul, http://pronaturafrance.free.fr.
Er ist sehr an einer Kooperation mit "TAT" interessiert, da er sieht, dass Österreich große Erfahrung besitzt. Gerne ist er bereit nach Österreich zu kommen, um zu sehen wie hier gearbeitet wird, und wir werden ihn einladen. Außerdem züchtet er Australien Sheperds und er möchte mit guten Züchtern in Österreich zusammentreffen.
Sein Buch "Ecole des Chiots et la Methode Naturelle" wird jetzt auf Englisch und Deutsch übersetzt.
Diese Reise war nicht nur sehr interessant, auch lustig, auch anstrengend natürlich, sondern auch wichtig - wir sehen eine bereitwillige Öffnung für eine Zusammenarbeit mit Österreich. Unser nächstes Ziel ist Belgien, wo wir schon gute Kontakte mit Lieve Meers (Lüttich) haben.